Kerstin Magee - Unsere Mitarbeiterin des Sorgenbüros -
Kerstin Magee - Unsere Mitarbeiterin des Sorgenbüros -

Sorgenbüro | Begegnen und Begleiten

 

Seit vielen Jahren gibt es an unserer Oberwaldschule - Grundschule - Selters das „Sorgenbüro". Es handelt sich hierbei um ein Beratungsangebot des Deutschen Kinderschutzbundes e. V., Kreisverband Westerwald, Ortsverband Höhr-Grenzhausen. Die Kinder haben hier die Möglichkeit, in geschützter und vertraulicher Atmosphäre, über ihre kleinen und großen Sorgen zu sprechen, um einen Weg zu finden ihr Problem zu klären. Das Angebot ist freiwillig und wird von vielen Kindern angenommen.

Frau Kerstin Magee, unsere Mitarbeiterin des Sorgenbüros, ist seit Juni 2021 montags bis donnerstags vor Ort in der Schule. Freitags ist Frau Magee telefonisch zu erreichen.

 

In der Regel wird der Inhalt der Gespräche vertraulich behandelt und verlässt den Raum des Sorgenbüros nicht. Bei Bedarf können Eltern oder Lehrkräfte in die Beratung miteinbezogen werden. Ggf. wird auch der Kontakt zu weiterführenden, helfenden Institutionen (wie z. B. Erziehungsberatung, Trauergruppen o.ä.) hergestellt.

 

Auch Sie als Eltern/Sorgeberechtigte können sich mit Ihren Anliegen gerne an das Sorgenbüro wenden.

 

Sie erreichen unsere Mitarbeiterin des Sorgenbüros, Frau Kerstin Magee, während der üblichen Bürozeiten über den Deutschen Kinderschutzbund e.V. in Höhr-Grenzhausen unter Tel. 02624-4488, mobil unter 01525-1418571 oder per E-Mail: kerstin.magee@kinderschutzbund-westerwald.de

 

Die Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes ist ebenfalls jeden Vormittag besetzt (Tel. 02624-4488). Zusätzlich kann das Sorgenbüro per E-Mail an sorgenbuero@kinderschutzbund-westerwald.de erreicht werden.

 

Der Kinderschutzbund weist auch auf die kostenlose "Nummer gegen Kummer" Tel. 116 111 für Kinder und Jugendliche und speziell für Elternfragen auf das Elterntelefon Tel. 0800 111 0550 hin.

 

Hier geht es zur Internetpräsenz des Dt. Kinderschutzbundes e.V., Kreisverband Westerwald, Ortsverband Höhr-Grenzhausen: https://www.kinderschutzbund-westerwald.de/


Pressemitteilung des Vereins Backes e.V., 29.03.2021

 

Verein Backes e.V. und Partner sorgen für mehr Schulsozialarbeit an der Grundschule Selters

Freude über den Start des Pilotprojektes „Sorgenbüro | Begegnen und Begleiten“ Frau Kerstin Magee (links) und Rolf Jung (rechts)
Freude über den Start des Pilotprojektes „Sorgenbüro | Begegnen und Begleiten“ Frau Kerstin Magee (links) und Rolf Jung (rechts)

 

Der junge Selterser Verein Backes e.V. ist angetreten, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die in Selters zur Schule gehen. Dazu gehört laut des Vereins auch ein neues Konzept für die Sozialarbeit an der Grundschule Selters. Während Schulsozialarbeit in Rheinland-Pfalz an weiterführenden Schulen, wie etwa der IGS Selters, gesetzlich geregelt ist, gibt es solche Regelungen für Grundschulen nicht.

 

Zunächst ist die Schulsozialarbeiterin auf Initiative vom Verein Backes e. V. einen Tag mehr an der Grundschule Selters tätig. Später wird sie an fünf Tagen in der Woche für die sozialen Themen und Sorgen der Grundschüler da sein können. Aktuell müssen sich die Kinder in lange Wartelisten eintragen, um mit Kerstin Magee vom Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) im „Mobilen Sorgenbüro“ sprechen zu können. Dieses Problem zu beseitigen, war ein Grund, warum der Verein Backes e.V. sich für die Ausweitung der Schulsozialarbeit stark gemacht hat und zusammen mit der Grundschulleitung, den beiden Kindertagesstätten in Selters, dem Deutschen Kinderschutzbund und der Verbandsgemeinde Selters als Schulträger ein neues Konzept erstellt und auf die Belange der Grundschulkinder in Selters abgestimmt hat. Eine wichtige Säule ist dabei der Übergang von der KiTa in die Grundschule – ein Schritt, der vielen Kindern immer schwerer fällt.

Hier geht die Schulsozialarbeiterin auch in die Kindertagesstätten und bereitet die Kinder mit Hilfe von Projektarbeit auf den Wechsel in die Grundschule vor. Zum einen hat die Schulsozialarbeiterin künftig mehr Zeit für die Kinder und ihre Themen und Sorgen, aber auch für eine engere Abstimmung mit Schulleitung und Lehrkräften. So können Dinge früh erkannt werden und Lösungen zeitnah auf den Weg gebracht werden. Auch das Aufsuchen der Grundschul-Eltern ist Teil des neuen Konzeptes.

Der 1. Vorsitzende von Backes e.V., Rolf Jung, sieht in dem Projekt „Sorgenbüro | Begegnen und Begleiten“ die Ideen des Vereins Backes e.V. verwirklicht: „Wir freuen uns, dass den Kindern und Familien in der Grundschule Selters eine gute Lebenshilfe mitgegeben werden kann. Erfreulich ist auch, dass wir die Finanzierung des Projektes mit der großartigen Unterstützung der Else Schütz Stiftung für die nächsten drei Jahre sicherstellen konnten“. Als sichtbares Zeichen für den neuen Weg der Schulsozialarbeit wurde dem Pilotprojekt ein neuer Name gegeben: „Sorgenbüro | Begegnen und Begleiten“. So steht es auch auf dem neuen Türschild der Schulsozialarbeiterin.

Corona und der Wechselunterricht bringen auch dieses Vorhaben durcheinander. Seit März 2021 wurde mit der Ausweitung der Schulsozialarbeit  in kleineren Schritten gestartet. Ab dem 1. Juni 2021 ist die volle Umsetzung mit fünf Wochentagen Schulsozialarbeit vorgesehen. Bereits im Frühjahr 2021 finden in den Kindertagestätten die geplanten Projekttage für den Übergang in die Grundschule statt.